{"id":1342,"date":"2019-06-03T22:55:10","date_gmt":"2019-06-03T20:55:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/?page_id=1342"},"modified":"2019-10-23T21:37:52","modified_gmt":"2019-10-23T19:37:52","slug":"gamsberg-pflanzen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/gamsberg-pflanzen\/","title":{"rendered":"Gamsberg Pflanzen"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Pflanzenwelt des Gro\u00dfen Gamsbergs<\/b><\/p>\n<p>W. GIESS<\/p>\n<p>JOURNAL XXXVIII &#8211; SWA Wissenschaftliche Gesellschaft,<br \/>\nWindhoek, SWA, 1982\/83 &#8211; 1983\/84<\/p>\n<hr width=\"300\">\n<p class=\"textblock\">Bereits im Jahre 1838 berichtet J.E. Alexander von seiner Fahrt in das Innere von S\u00fcdwestafrika und seiner Begegnung mit dem Tansberg, sp\u00e4ter Gansberg und heute Gamsberg genannt. Er beschreibt seinen recht beschwerlichen Weg, von Abbabis kommend, im April 1837, und erw\u00e4hnt hierbei erstmalig den Gamsberg: &#8222;Some hills showed themselves on our left, and far in the distance on our right, twenty five miles at least, rose a great tabular mountain called Tans, or the screen, for it shuts in all the lesser mountain and hills near it; on each side of Tans extended black mountain chains&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Eine Abbildung des Gamsberges &#8222;Tans &#8211; Mountain, Damaraland&#8220; erscheint in seinem Werk, im 2. Teil, gegen\u00fcber der Titelseite.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Der Botaniker Professor Dr. Hans Schinz bereiste S\u00fcdwestafrika in den Jahren 1884 &#8211; 1887, zuerst im Auftrage von Adolf L\u00fcderitz vom 24.10.1884 &#8211; 19.4.1885 und dann bis 16.10.1886 auf eigene Kosten mit dem Plan, Gro\u00df Nama-, Herero- und Amboland zu erforschen. Auf seiner Fahrt nach dem Norden des Landes reiste Schinz weiter \u00f6stlich \u00fcber Rehoboth und sah so den Gamsberg nicht, obwohl er ihn in seinem Reisebericht (Schinz 1891) erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Dr. E. Fleck, ein Geologe, bereiste im Auftrage der Deutschen Kolonialgesellschaft das Schutzgebiet in den Jahren 1888 &#8211; 1890. Neben seinen geologischen Arbeiten sammelt er \u00fcber 888 Pflanzenexemplare, die im Z\u00fcricher Herbarium liegen. Er war wohl der erste Wissenschaftler, der den &#8222;Gansberg&#8220; heute Gamsberg, bestieg und von dort Pflanzenexemplare mitbrachte, wie einige Typus-Aufsammlungen in unserer Liste zeigen.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Im Jahre 1897 kam der sp\u00e4tere Professor Kurt M. Dinter nach S\u00fcdwestafrika und begann sich intensiv mit der Pflanzenwelt des Landes zu besch\u00e4ftigen. Sammelnd durchstreifte er in den ersten Jahren zu Fu\u00df weite Teile. Danach, als 1. Kommissarischer Botaniker des Kaiserlichen Gouvernements, wurden viele dienstliche Reisen unternommen, denen jedoch der 1. Weltkrieg, der ihn auf seinem Heimaturlaub in Deutschland \u00fcberraschte, ein Ende setzte. In sp\u00e4teren Jahren unternahm er dann auf eigene Kosten noch mehrere Sammelreisen, die ihn meist in das Sukkulentengebiet im S\u00fcden des Landes f\u00fchrten. Seine letzte gr\u00f6\u00dfere Reise, w\u00e4hrend der gro\u00dfen Regenzeit 1933\/34, brachte ihn, unter anderem zusammen mit E. Sch\u00f6nfelder bis zum Okavango im Norden.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Obwohl Dinter auch in der N\u00e4he der Gamsberge sammelte, hat er diese selbst wohl nie bestiegen.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Ernst Rusch jr., der Dinter auf vielen Fahrten in fr\u00fcheren Jahren begleitete, farmte sp\u00e4ter auf Farm Djab, nordwestlich der Gamsberge gelegen. Er war durch seine Zusammenarbeit mit Dinter botanisch sehr interessiert und sammelte auf seiner Farm und in der Umgebung, wie auch auf dem Gro\u00dfen und Kleinen Gamsberg. Leider sind seine Aufsammlungen, die seine Gattin, L. Rusch, dem S.W.A. Herbarium in Windhoek zur Verf\u00fcgung stellte, zum gr\u00f6ssten Teil noch nicht bearbeitet, soda\u00df nur weniges Material in unserer Liste aufgenommen werden konnte. Doch begleitete er sp\u00e4ter \u00f6fter besuchende Botaniker auf ihren Sammelreisen in seiner Gegend. So auch Dr. G. Schwerdtfeger, die Assistentin von Professor Dr. Heinrich Walter w\u00e4hrend dessen Forschungsreise 1952\/53 in S\u00fcdwestafrika. Mit ihr besuchte er auch den Gamsberg, und die gesammelten Exemplare sind unter Walter\/Schwerdtfeger in unserer Liste zitiert.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Vom 17. Dezember 1957 bis Anfang April 1958 weilte Professor Dr. Hermann Merxm\u00fcller, von der Botanischen Staatssammlung in M\u00fcnchen, und sp\u00e4terer Bearbeiter und Herausgeber des 1972 fertiggestellten &#8222;Prodromus einer Flora von S\u00fcdwestafrika&#8220; auf seiner ersten Forschungsreise in unserem Land. Am 28.12.1957 bestiegen wir, Merxm\u00fcller und ich, unter F\u00fchrung von Ernst Rusch jr., in Begleitung von H. Roth, den Gro\u00dfen Gamsberg. Es konnte eine reiche Sammlung von Pflanzen an dem Ost- Hang beim Aufstieg und auf dem Plateau gemacht werden, die auch zur Kl\u00e4rung der systematischen Stellung verschiedener 1888 durch Fleck gesammelter Pflanzen beitrugen.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Das Jahr 1963 sah die beiden Schweden, die in S\u00fcdwest arbeiteten, auf dem Gamsberg. Lars E. Kers, damals Assistent von Professor Fagerlind, machte mit diesem seine pflanzensoziologischen Aufnahmen auf der Welwitschiafl\u00e4che am Swakop und durchstreifte anschlie\u00dfend mit einem Landrover das Land auf weiteren Sammelfahrten. Einen Satz seiner Aufsammlungen \u00fcbergab er dem S.W.A. Herbarium in Windhoek.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Im April 1963 bestieg der heutige Professor Dr. Bertil Nordenstam, Direktor des Swedish Museum of Natural History, Stockholm, den Gro\u00dfen Gamsberg. Er stellte mir f\u00fcr meine Arbeit seine Liste der gesammelten Pflanzen zur Verf\u00fcgung, wof\u00fcr ich ihm an dieser Stelle gleich herzlich danken m\u00f6chte. Seine Exemplare liegen im Herbarium des obengenannten Museums.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Am 28.5.1966 besuchte Frau I. Gebhardt, eine begeisterte Bergsteigerin, das Plateau des Berges und brachte 12 kleine Exemplare mit, die durch mich bestimmt wurden, jedoch nichts Neues erbrachten und nur in einer Liste vorliegen.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Dr. P.G. Meyer, Mitarbeiter am Prodromus einer Flora von S\u00fcdwestafrika, Autor des B\u00fcchleins &#8222;Einf\u00fchrung in die Pflanzenwelt S\u00fcdwestafrikas&#8220; und f\u00fcr einige Jahre Lehrer an der D.H.P.S., besuchte den Gamsberg am 1. April 1968. Er sammelte sowohl auf dem Plateau als auch auf den H\u00e4ngen.<\/p>\n<p class=\"textblock\">F\u00fcr R.J. De Hoogh, Holland, wurden Pflanzen, die er am 1.6.1969 bei einem Besuch des Gamsberg Plateaus sammelte, im Landesherbarium bestimmt. Diese Pflanzen wurden nach den vorliegenden Unterlagen mit aufgenommen.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Zum Abschlu\u00df sei Dr. Thorsten Neckel vom Max-Planck-Institut f\u00fcr Astronomie genannt, der bei seinem Aufenthalt 1971, schon vor der Errichtung der Astronomischen Station, sich f\u00fcr die dortige Vegetation interessierte und Herbarexemplare mitbrachte. Im Juli 1983 folgten wir seiner freundlichen Einladung zu einem Besuch des Plateaus des Gro\u00dfen Gamsbergs. Dort ist inzwischen eine Station f\u00fcr Testmessungen des Max-Planck-Institues f\u00fcr Astronomie, Heidelberg-K\u00f6nigstuhl (Els\u00e4sser 1972) errichtet. Eine, wenn auch etwas steile Stra\u00dfe, f\u00fchrt jetzt hinauf. Am Samstag, 16.7.1983 vormittags, holte uns Dr. Neckel mit seinem Landrover am Fu\u00df des Berges ab, da unser Kombi diesen Aufstieg nicht bew\u00e4ltigen konnte. Nach Unterbringung im G\u00e4stehaus wurde die erste Exkursion zum 2347 m hohen s\u00fcdwestlichen Baken unternommen. Bereits um die Station, die verh\u00e4ltnism\u00e4ssig zentral auf dem 237 ha gro\u00dfen Plateau liegt, konnten wir die Auswirkungen der langen Trockenheit beobachten. Von dem verh\u00e4ltnism\u00e4ssig dichten Bestand von Euryops walterorum, des charakteristischen Endemiten des Gro\u00dfen Gamsbergs, sind nach unserer Sch\u00e4tzung etwa 75 % bereits abgestorben. Auch die Grasbedeckung des Plateaus bot einen traurigen Anblick. Die Blattpolster von Digitaria eriantha waren ebenfalls zum gr\u00f6\u00dften Teil vertrocknet und sahen schwarz, wie verbrannt aus. Es kostete uns M\u00fche einige trockene, kurze, im Wachstum steckengebliebene Bl\u00fctenhalme zu finden. Ebenso stand es mit Panicum stapfianum, dessen Horste im \u00f6stlichen Teil und bei der Station wenige neue Halme aus den sonst trockenen Blattpolstern ausgetrieben hatten.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Diese beiden Gr\u00e4ser bilden die Hauptkomponenten der Grasbedeckung zusammen mit der kleinen Eragrotis nindensis, die als Wiederauferstehungspflanze wohl nicht so sehr unter der Trockenheit gelitten hatte. Auffallend ist, da\u00df keine einj\u00e4hrigen Gr\u00e4ser w\u00e4hrend unseres letzten Besuches (16.7.83) zu beobachten waren. Die Grasbedeckung befindet oder befand sich in einem absoluten Klimaxstadium. Es w\u00e4re interessant zu beobachten, wie diese gute Zusammensetzung, die jetzt sehr durch die Trockenheit gelitten hat, sich nach wieder besseren und normalen Regenf\u00e4llen verh\u00e4lt.<\/p>\n<p class=\"textblock\">W\u00e4hrend auf dem Nord- und Ost-TeiI des Plateaus Euryops walterorum h\u00e4ufig ist, befindet sich zum S\u00fcden und S\u00fcdwesten hin ein gr\u00f6\u00dferer Reinbestand von Eriocephalus dinteri, dessen Str\u00e4ucher teils bis 70 cm hoch sind. Die einzigen gr\u00f6\u00dferen Holzgew\u00e4chse sind Acacia hereroensis, B\u00e4umchen, die meist entlang des Randes des Plateaus vorkommen.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Wenn auch die Zeit nur sehr kurz war, und die Trockenheit der Pflanzenwelt sehr zugesetzt hatte, bot dieser Besuch auf dem Plateau doch eine sch\u00f6ne \u00dcbersicht, wof\u00fcr wir Dr. Neckel unseren besten Dank aussprechen m\u00f6chten.<\/p>\n<p class=\"textblock\">Aus den verschiedenen aufgef\u00fchrten Sammlungen ist nun die folgende Liste der Pflanzen des Gro\u00dfen Gamsbergs zusammengestellt. Die Anordnung und Namen erfolgen nach dem Prodromus einer Flora von S\u00fcdwestafrika (Merxm\u00fcller 1966-72), mit wenigen Ausnahmen, die durch neuere taxonomische Studien veranla\u00dft wurden.<\/p>\n<p class=\"textblocknoid\">Die verschiedenen Sammler werden abgek\u00fcrzt und wie folgt zitiert:<br \/>\nDe H = R.J. de Hoogh<br \/>\nG = W. Giess<br \/>\nK = L.E. Kers<br \/>\nM &amp; G = H. Merxm\u00fcller &amp; W. Giess<br \/>\nP.G.M. = P.G. Meyer<br \/>\nNE = Th. Neckel<br \/>\nNO = B. Nordenstam<br \/>\nW\/S = H. &amp; E. Walter\/G. Schwerdtfeger.<\/p>\n<p class=\"headline\">Die Pfianzen des Gro\u00dfen Gamsbergs<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>7. Sinopteridaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Cheilanthes hirta<\/i> Swartz<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 967.<br \/>\nPoikilohydrer, kleiner Farn, bis 25 cm hoch, mit wollig-dr\u00fcsig behaarten Wedelstielen und Spreiten. Zwischen Grobgestein auf dem Plateau und am feisigen Berghang.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Cheilanthes parviloba<\/i> Swartz<br \/>\nAuf dem Plateau, G 16010.<br \/>\nKleiner Farn, mit bis 20 cm hohen, unbehaarten, jedoch dr\u00fcsig-klebrigen Spreiten. Auf dem Plateau zwischen Grobgestein vereinzelt vorkommend.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>21. Santalaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Thesium xerophyticum<\/i> A. W. Hill<br \/>\nAuf dem Plateau, G 15594 &#8211; Plateau, W\/S 4327.<br \/>\nBis 30 cm hohe, stark verdornende, kleine, dichte Str\u00e4ucher. Bl\u00fcten klein, gr\u00fcnlich.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Osyris lanceolata<\/i> Hochst. &amp; Steudel<br \/>\nAuf dem Gro\u00dfen Gamsberg, R 4272.<br \/>\nBis 1,50 m hohe, zweih\u00e4usige Str\u00e4ucher. Bl\u00e4tter oval, lederig, in ein stechendes Spitzchen auslaufend. Fr\u00fcchte eif\u00f6rmig oval bis rund, in der Reife rot.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>30. Illecebraceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Pollichia campestris<\/i> Aiton<br \/>\nAuf dem Plateau, De H 275.<br \/>\nBis 50 cm hoher, vom Grunde an oft dicht verzweigter Halbstrauch. Triebe oft im Winter absterbend. Kelchbl\u00e4tter bei der Fruchtreife rot und fleischig werdend. Die kleine saftige Frucht ist eine Veldkost, die etwas s\u00fc\u00dflich schmeckt.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>31. Caryophyllaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Dianthus namaensis<\/i> Schinz<br \/>\nAuf dem Plateau, De H 269, 276 &#8211; ibd., recht h\u00e4ufig, G obs. 16.7.83 &#8211; ibd., K 146 &#8211; ibd. 5.3.71, NE 11 &#8211; Top plateau, NO 2382 &#8211; ibd., W\/S 4331.<br \/>\nAus verholzter Basis, verzweigt aufsteigender Zwergstrauch, mit bis 25 cm hohen Bl\u00fctentrieben. Bl\u00fctenkrone wei\u00df bis rosa.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>33. Amaranthaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Hermbstaedtia argenteiformis<\/i> Schinz<br \/>\nGro\u00dfes Gamsberg Plateau, De H 295.<br \/>\nEinj\u00e4hriges, oft am Grunde verholzendes, bis 50 cm hohes, dicht verzweigtes Kraut. Bl\u00fcten\u00e4hre bis 10 cm lang, rosa rot, sp\u00e4ter verbleichend.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>38. Menispermaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Antizoma angustifolia<\/i> (Burch.) Miers ex Harvey<br \/>\nH\u00e4nge des Gro\u00dfen Gamsberg, R s.nr.<br \/>\nHalbstrauch mit oft schlingenden Endtrieben, bis 60 cm hoch. Zweige mit kleinen, bis 1 mm langen Blattdornen. Bl\u00fcten unscheinbar, gr\u00fcnlich.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>48. Brassicaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Lepidium divaricatum<\/i> Aiton subsp. <i>divaricatum<\/i><br \/>\nAm S\u00fcdhang, P.G.M. 1130.<br \/>\nAm Grunde etwas verholzendes, einj\u00e4hriges, bis 30 cm hohes Kraut. Bl\u00fcten in meist endst\u00e4ndigen, lockeren bis dichteren Trauben, klein, wei\u00df.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>52. Crassulaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Adromischus schuldtianus<\/i> Poell.<br \/>\nAuf dem Plateau, De H 283 &#8211; Hang des Gro\u00dfen Gamsbergs, R s.nr. &#8211; H\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 972.<br \/>\nSt\u00e4mmchen der ausdauernden Pflanze unregelm\u00e4\u00dfig verdickt. Die sukkulenten Bl\u00e4tter auf diesen schopfig gedr\u00e4ngt. Bl\u00fcten gr\u00fcnlich-rosa, an aufrechtem, bis 20 cm hohen, traubigen Bl\u00fctenstand.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Cotyledon orbiculata<\/i> L.<br \/>\nAuf dem Plateau, G obs. 16.7.83 &#8211; Auf dem Gamsberg, R s.nr.<br \/>\nBis 45 cm hoher sukkulenter Zwergstrauch. Bl\u00e4tter bis fast rund und &#8211; 8 cm im Durchmesser, bis 5 mm dick. Bl\u00fctenst\u00e4nde gabelig-trugdoldig mit bis 3 cm langen, h\u00e4ngenden, leuchtend roten Bl\u00fcten. (Jungpflanzen vom Gamsbergplateau coll. 16.7.83 mit 5-6 Bl\u00e4ttern bl\u00fchten bereits im Garten W. Giess, Windhoek, im September 1983.)<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Crassula transvaalensis<\/i> (O. Kuntze) K. Schum.<br \/>\nAuf dem Plateau. P.G.M 1122.<br \/>\nKleines, nur bis 10 cm hohes Kraut mit r\u00fcbenf\u00f6rmig verdickter Wurzel. Bl\u00e4tter nadelartig-pfriemlich. Bl\u00fctchen klein, gr\u00fcnlich, kn\u00e4uelig in den Blattachseln.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Kalanchoe lanceolata<\/i> (Forssk.) Pers.<br \/>\nAuf dem Plateau, De H 283 &#8211; Hang des Gro\u00dfen Gamsbergs, R s.nr.<br \/>\nMeist gelbgr\u00fcnes, einj\u00e4hriges, aufrecht wachsendes, bis 60 cm hohes, saftiges Kraut. Bl\u00fcten gelb.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>53. Vahliaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Vahlia capensis<\/i> (L. fil.) Thunb.<br \/>\nAuf dem Plateau, De H 290.<br \/>\nEinj\u00e4hriges, bis 30 cm hohes, vom Grunde an aufrechtes, verzweigtes Kraut. Bl\u00fcten gelb.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>58. Mimosaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Acacia hereroensis<\/i> Engler<br \/>\n(= <i>Acacia gansbergensis<\/i> Schinz. Typus: Gamsberg, Fleck 437a)<br \/>\nAuf dem Plateau und am Hang, G obs. 16.7.83.<br \/>\nBis 3 m hohe B\u00e4umchen, meist kleiner und strauchartig. Bl\u00fcten in \u00e4hrigen, bis 8 cm langen Bl\u00fctenst\u00e4nden. H\u00fclsen bis 10 cm lang und -1,5 cm breit, rotbraun, lederig, zweiklappig aufspringend. Bl\u00fctezeit: Dezember\/Januar.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>A. karroo<\/i> Hayne<br \/>\nAm Fu\u00df des Berges und unterem Hang, G obs. 16.7.83.<br \/>\nSchwarzrindige B\u00e4ume, oder Baumstr\u00e4ucher. Nebenblattdornen lang, wei\u00df, gerade. Bl\u00fcten k\u00f6pfchenf\u00f6rmig, goldgelb. H\u00fclsen gerade bis sichelf\u00f6rmig gebogen, &#8211; 10 cm lang und &#8211; 7 mm breit, braun, lederig, zweiklappig aufspringend. Bl\u00fctezeit: Ende Dezember beginnend, bis Februar.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>60. Fabaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Lebeckia obovata<\/i> Schinz<br \/>\n(Typus: Gansberg, Fleck 75)<br \/>\nAm Osthang, dicht unter dem Plateau, G 16007 &#8211; Plateau, dominating shrub, 1 m. Also iust below plateau, K 154 &#8211; H\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 957 &#8211; Top plateau, NO 2389 &#8211; Am oberen Hang, R 4216 &#8211; Hang und Plateau, W\/S 4315.<br \/>\nDicht silbergrau behaarte, bis 1,20 m hohe Str\u00e4ucher mit dichten Bl\u00fctentrauben. Bl\u00fcten gelb.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Melolobium adenodes<\/i> Ecklon &amp; Zeyher<br \/>\nAm Fu\u00dfe des Gro\u00dfen Gamsbergs, W\/S 4317.<br \/>\nKleiner Zwergstrauch mit verdornenden, stechenden Zweigenden. Bl\u00fctchen klein, gelb mit lila \u00fcberlaufener Fahne.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Sutherlandia frutescens<\/i> (L.) R. Br. ex Aiton<br \/>\nAuf der Ostseite des Plateaus, bl\u00fchend, G obs. 16.7.83 &#8211; Plateau, P.G.M 1124 &#8211; ibd. W\/S 4313.<br \/>\nBis 45 cm hoher Strauch mit leuchtend roten Bl\u00fcten. H\u00fclsen papierartig d\u00fcnn, aufgeblasen.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>64. Geraniaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Pelargonium dolomiticum<\/i> Knuth<br \/>\nJust on the edge of plateau, K 159 &#8211; H\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 948.<br \/>\nEin- bis zweij\u00e4hriges Kraut (Staude), bis 30 cm hoch. Bl\u00fcten wei\u00df bis hellrosa mit dunklen L\u00e4ngsstreifen, in 4-bl\u00fctigen St\u00e4nden.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>65. Zygophyllaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Tribulus zeyheri<\/i> Sonder<br \/>\nAm Fu\u00df des Berges, G obs. 16.7.83.<br \/>\nAusdauerndes, dem Boden aufliegendes, oft am Grunde verholzendes, meist dicht behaartes Kraut mit gro\u00dfen, leuchtend gelben Bl\u00fcten. Diese &#8222;Form&#8220; ist im Gegensatz zu dem allgemein verbreiteten annuellen <i>T. zeyheri<\/i> ausdauernd.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Zygophyllum pubescens<\/i> Schinz<br \/>\nGamsberg, Fleck 711.<br \/>\nBis 60 cm hoher Strauch mit etwas sukkulenten Bl\u00e4ttern. Bl\u00fcten bis 15 mm im Durchmesser, leuchtend goldgelb.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>67. Euphorbiaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Clutia thunbergii<\/i> Sonder<br \/>\n(= <i>C. crassifolia<\/i> Pax, Gansberg, Fleck 465a)<br \/>\nAm Osthang, 1900 m, M &amp; G 961, 969 &#8211; Am S\u00fcdhang des Berges, P.G.M 1126 (weiblich), 1127 (m\u00e4nnlich).<br \/>\nZweih\u00e4usiger, dicht bebl\u00e4tterter Strauch. Bl\u00e4tter und Bl\u00fcten klein. <i>C. crassifolia<\/i> unterscheidet sich von <i>C. thunbergii<\/i> nur durch v\u00f6llige Kahlheit. Die Art s.lat. ist bisher in S\u00fcdwestafrika nur von den h\u00f6heren Bergen wie Karasberge und dem Gamsberg bekannt.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Euphorbia spartaria<\/i> N.E.Br.<br \/>\nAm unteren Hang des Berges, 1900 m, M &amp; G 946 &#8211; Am Hang, R s.nr.<br \/>\nRutenartiger, zweih\u00e4usiger, bis 1 m hoher Strauch. Triebe bis 3 mm dick, blaugr\u00fcn bis gr\u00fcn. M\u00e4nnliche und weibliche Bl\u00fctchen klein und unscheinbar. Kapsel bei der Reife aufspringend und so die Samen herausschleudernd.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>70. Burseraceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Commiphora dinteri<\/i> Engler<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 935.<br \/>\nBis 1,80 m hoher Strauch mit k\u00f6rniger, grauer Rinde, vom Grunde an verzweigt.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>74. Anacardiaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Ozoroa crassinervia<\/i> (Engler) R. &amp; A. Fernandes<br \/>\nAm unteren und mittleren Hang, G obs. 16.7.83.<br \/>\nBis 3,50 m hohe B\u00e4ume mit schwarzer, borkiger Rinde. Fr\u00fcchte nierenf\u00f6rmig, schwarz.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Rhus lancea<\/i> L. fil.<br \/>\nAm oberen Ost-Hang, G 16006.<br \/>\nEtwas ausgebreitet wachsender, bis 2 m hoher Baumstrauch. Bl\u00e4tter 3-teilig, leuchtend gr\u00fcn. Bl\u00fcten in endst\u00e4ndigen Rispen, gr\u00fcnlich.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Rhus marlothii<\/i> Engler<br \/>\nAm unteren Hang, R s.nr.<br \/>\nOffen verzweigte Str\u00e4ucher bis 1,80 m hoch. Die dreiteiligen Bl\u00e4tter k\u00f6nnen in der Form recht variabel sein, sind zur Basis hin keilf\u00f6rmig verschm\u00e4lert. Fr\u00fcchte kahl, gl\u00e4nzend und zimtfarben.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Rhus undulata<\/i> Jacq. var. <i>burchellii<\/i> (Sonder ex Engler) Schonl.<br \/>\nAuf der S\u00fcdwest- Seite des Plateaus, G 15591.<br \/>\nNur ein einzelner Strauch von ca 1 m Durchmesser und 1,50 m H\u00f6he gesehen. Die dreiteiligen Bl\u00e4ttchen sind klein und sehen wie mit Lack \u00fcberzogen aus.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>76. Melianthaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Melianthus comosus<\/i> Vahl<br \/>\nAm Rivier zwischen dem Gro\u00dfen und Kleinen Gamsberg, G obs. 16.7.83 &#8211; Am Gamsberg, R s.nr.<br \/>\nBis 1,20 m hohe, vom Grunde an aufrecht verzweigte Str\u00e4ucher. Bl\u00e4tter samtig behaart, oft an den glatten, strohfarbenen, sp\u00e4ter graurindigen Zweigenden \u00b1 geb\u00fcschelt. Bl\u00fctenst\u00e4nde traubig in den Blattachseln. Bl\u00fcten rot (Giftpflanze). Nach Acocks (m\u00fcndl. Mitt.) werden die auf diesen Pflanzen aufsitzenden Schmarotzer ebenfalls giftig.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>80. Vitaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Cyphostemma bainesii<\/i> (Hooker fil.) Desc.<br \/>\n(= <i>Cissus seitziana<\/i> Gilg &amp; Brandt)<br \/>\nUnweit des Fu\u00dfes des Berges, Farm Weenen, G. obs. 16.7.83. Auf Fl\u00e4chen und zwischen Felsen.<br \/>\nSt\u00e4mme kugelig, vielk\u00f6pfig, mit abbl\u00e4tternder, wei\u00dfer Rinde, oft bis 1 m im Durchmesser und nur 40 cm hoch. B\u00e4tter dreiteilig, starr und etwas sukkulent. Reife Beeren leuchtend rot.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>C. congestum<\/i> (Baker) Desc. ex Wild &amp; Drumm.<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 959.<br \/>\n\u00dcber andere Str\u00e4ucher rankende Pflanze. Die f\u00fcnfteiligen Bl\u00e4tter fast sitzend oder sitzend, im jungen Stadium, wie auch die Bl\u00fctenst\u00e4nde und Beeren mit gekr\u00e4uselten Haaren bedeckt. Beeren r\u00f6tlich, am oberen Ende zugespitzt.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>84. Sterculiaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Dombeya rotundifolia<\/i> (Hochst.) Planchon<br \/>\nH\u00e4nge des Gro\u00dfen Gamsberges, De H 286 &#8211; ibd. G obs. 16.7.83.<br \/>\nBaumstr\u00e4ucher bis kleine B\u00e4ume. Rinde dunkelgrau, rissig. Bl\u00fcten in dichten, vielbl\u00fctigen Doldenrispen, wei\u00df (&#8222;Schneeball&#8220;).<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Hermannia minutiflora<\/i> Engler<br \/>\nAm Hang, M &amp; G 970 &#8211; Am Osthang unterhalb Plateau, G 16013.<br \/>\nDicht gelblich wei\u00df behaarte Zwergstr\u00e4ucher. Bl\u00fcten sehr klein, gelb.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>89. Passifloraceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Adenia repanda<\/i> (Burch.) Engler<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 947.<br \/>\nIn B\u00fcschen windend-rankende, ausdauernde Pflanze mit gro\u00dfer unterirdischer Knolle. Bl\u00e4tter blaugr\u00fcn, etwas sukkulent. Fr\u00fcchte bei der Reife rot.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>94. Cucurbitaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Cucumella aspera<\/i> (Cogn.) C. Jeffrey<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 960.<br \/>\nZwischen und \u00fcber Gestein niederliegende, am Grunde verholzende und dann mit wei\u00dfer Rinde, rauh behaarte Pflanze. Frucht bis 3 cm lang, ungeschn\u00e4belt, ebenfalls rauh durch kurze Borsten.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Kedrostis africana<\/i> (L.) Cogn.<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 954.<br \/>\nPflanze bis 1,50 m hoch \u00fcber B\u00fcsche rankend. Bl\u00e4tter 3-lappig. Fr\u00fcchte kugelig &#8211; etwas oval, bis 10 mm lang und Durchmesser, reif rot.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>103. Apiaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Heteromorpha trifoliata<\/i> (Wendl.) Ecklon &amp; Zeyher<br \/>\nAm oberen Hang unterhalb Plateau, auf der Ostseite, G 15599 &#8211; Gamsbergh\u00e4nge, R 4254 &#8211; Am oberen Hang W\/S 4338.<br \/>\nBis 1,20 m hohe, etwas sparrig verzweigte Str\u00e4ucher. Bl\u00e4tter 3-teilig. Bl\u00fcten in bis 10 cm gro\u00dfen Dolden, gr\u00fcnlichgelb. Spaltfr\u00fcchte 6 mm lang und 3 mm breit.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Lefebvrea upingtoniae<\/i> Schinz<br \/>\n(= <i>Peucedanum dinteri<\/i> Wolff)<br \/>\nAm oberen Hang des Plateaus, 1 m hoch, K 158 (the steep down from the plateau, lower elevations) &#8211; Lower NE slopes, NO 2372.<br \/>\nBis 1,20 m hohes, einj\u00e4hriges Kraut mit teilweise lang gestielten, 20-30 cm breiten Fiederbl\u00e4ttern. Stengelbl\u00e4tter kleiner. Dolden ebenstrau\u00dfartig, lang gestielt. Strahlen bis 5 cm lang. Spaltfrucht flach, fast rund, 10 &#8211; 15 mm gro\u00df. Teilfr\u00fcchte gefl\u00fcgelt.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>107. Ebenaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Diospyros lycioides<\/i> Desf. subsp. <i>lycioides<\/i><br \/>\nAuf dem Plateau, S\u00fcdwest-Seite, G 15595.<br \/>\nBis 70 cm hohe Str\u00e4ucher mit dunkler, fast schwarzer Rinde, Iocker verzweigt. Bl\u00e4tter an den Zweigenden etwas dichter stehend. Fr\u00fcchte kugelig, von der kleinen getrockneten Bl\u00fcte gekr\u00f6nt, bei der Reife teilweise nach rot verf\u00e4rbend.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Euclea undulata<\/i> Thunb. var. <i>myrtina<\/i> (Burch.) Hiern.<br \/>\nAuf dem Plateau, G 15593.<br \/>\nNur einige aufrechte, dicht belaubte, bis 1,50 m hohe Str\u00e4ucher auf dem Plateau. Bl\u00e4tter kahl, deutlich gewellt, dunkelgr\u00fcn.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>108. Oleaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Olea europaea<\/i> L. subsp. <i>africana<\/i> (Miller) P.S. Green<br \/>\nAm oberen Osthang, G 16005. &#8211; H\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 956 &#8211; Am Hang, W\/S 4334.<br \/>\nKleine Baumstr\u00e4ucher bis 1,80 m hoch. Bl\u00e4tter einfach, dunkelgr\u00fcn, lederig fest. Die bei der Reife schwarzblaue Steinfrucht wird bis 1,5 cm lang.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>114. Asclepiadaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Gomphocarpus fruticosus<\/i> (L.) Aiton<br \/>\nAuf dem Plateau, nur eine Pflanze, G obs. 16.7.83.<br \/>\nKahler, aufrechter, etwas rutenartiger Strauch mit Milchsaft. Bl\u00e4tter schmal-lanzettlich &#8211; linealisch. Bl\u00fcten gelblichgr\u00fcn in Scheindolden. Fruchtb\u00e4lge eif\u00f6rmig, in einen Schnabel auslaufend mit borstenartigen Ausw\u00fcchsen besetzt. Samen mit endst\u00e4ndigem, langen, wei\u00dfen Haarschopf. (Flugorgan zur Verbreitung).<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Microloma hereroense<\/i> Wanntorp<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 968 &#8211; R in herb. W\/S 4498.<br \/>\nIm Gras oder B\u00fcschen windende, verholzende Pflanze. Bl\u00e4tter linear, 2-5 cm lang und 1-1,5 mm breit. Bl\u00fcten in 5 &#8211; 10-bl\u00fctigen Kn\u00e4ueln in den Blattachseln. Kronr\u00f6hre 5 &#8211; 8 mm lang, bla\u00df weinrot, zur M\u00fcndung hin verbreitert. Eine W\/S Aufsammlung von Farm Djab entspricht ebenfalls dieser Art. Der Typus wurde in der N\u00e4he des Okonjeje im Otjihorongo Reservat gesammelt und Nordenstamm sammelte diese Art am 31.5.1963 auf dem Gipfel des K\u00f6nigstein, 2575 m \u00fc.M. im Brandberg.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Pentarrhinum insipidum<\/i> E. Meyer<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 943.<br \/>\nWindende, krautige Pfanze mit herzf\u00f6rmigen, kahlen Bl\u00e4ttern. Bl\u00fcten rotbraun in blattachselst\u00e4ndigen Scheindolden.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Tylophora fleckii<\/i> (Schlechter) N.E. Br.<br \/>\nTypus vom Gamsberg, Fleck 431.<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 944 &#8211; Auf dem Plateau, P.G. M 1121 &#8211; ibd. R s. nr. &#8211; ibd., W\/S 4341.<br \/>\nAufrecht wachsender, kleiner Strauch, bis 25 cm hoch. Bl\u00fcten wei\u00dflich. Fruchtb\u00e4lge spitz-eif\u00f6rmig, 4 cm lang, im unteren Teil bis 1 cm im Durchmesser, glatt, kahl. Bis 60 cm hohe Halbstr\u00e4ucher dieser Art wurden im S\u00fcden des Landes, im Nuobrivier, am Ufer im Gestein, in den Hunsbergen, s\u00fcdlich der Farm Uitsig, LU 82, 9.6.1976, gesehen und durch Giess &amp; M\u00fcller 14329 gesammelt (Herbarien: M,PRE,WIND).<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>119. Heliotropiaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Ehretia rigida<\/i> (Thunb.) Druce<br \/>\nAm Hang, G obs. 16.7.83.<br \/>\nMehr oder weniger dicht verzweigte, bis 1,80 m hohe Str\u00e4ucher. Bl\u00fcten klein, wei\u00df bis lilafarben, in Trugdolden.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Heliotropium tubulosum<\/i> E. Meyer ex DC.<br \/>\nGamsberg, De H 293.<br \/>\nPflanzen am Grunde oft verholzt, dicht mit langen wei\u00dfen Haaren bedeckt, wei\u00dffilzig aussehend, bis 30 cm hoch. Bl\u00fcten klein, wei\u00df, in endst\u00e4ndigen Wickeln.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>122. Verbenaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Chascanum pinnatifidum<\/i> (L.fil.) E. Meyer<br \/>\nAuf dem Plateau, G obs. 16.7.83 &#8211; H\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 945 &#8211; ibd. NE 4.<br \/>\nEin- bis zweij\u00e4hriges Kraut, bis 25 cm hoch, mit fiederschnittigen Bl\u00e4ttern. Bl\u00fcten wei\u00df bis elfenbeinfarben oder gelblich.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Lantana dinteri<\/i> Moldenke<br \/>\nAm S\u00fcdost-Hang, G obs. 16.7.83 &#8211; ibd. W\/S 4318.<br \/>\nHalbstrauch mit hellbrauner Rinde, bis 60 cm hoch. Bl\u00fcten in wenigbl\u00fctigen K\u00f6pfchen in den Blattachseln, wei\u00df.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>123. Lamiaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Acrotome fleckii<\/i> (G\u00fcrke) Launert<br \/>\nGamsbergplateau, De H 289.<br \/>\nEinj\u00e4hriges Kraut, bis 40 cm hoch. Pflanzen im Gegensatz zu <i>A. pallescens<\/i> mit mehrzelligen, bis 1 mm langen Haaren besetzt. Bl\u00fcten wei\u00df, zweilippig.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>A. pallescens<\/i> Bentham<br \/>\nPlateau, De H 271 &#8211; ibd. G 15592 &#8211; ibd. M &amp; G 963 &#8211; ibd. NE 5.<br \/>\nHalbstrauch mit winzigen, papillenartigen B\u00f6rstchen und sitzenden Dr\u00fcsen besetzt, bis 40 cm hoch und etwas nach Zitrone duftend. Bl\u00fcten wei\u00df.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Laonotis dysophylla<\/i> Bentham<br \/>\nAm Hang des Gro\u00dfen Gamsberges, R s.nr.<br \/>\nBis 1 m hohes, am Grunde etwas verholzendes Kraut. Bl\u00fctenst\u00e4nde aus kugeligen, vielbl\u00fctigen Scheinwirteln in den Achseln von Hochbl\u00e4ttern. Bl\u00fcten bis 3,5 cm lang, tieforange durch dichten Pelz von Haaren.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Ocimum canum<\/i> Simms<br \/>\nAuf dem Plateau, De H 292.<br \/>\nAm Grunde leicht verholzendes Kraut, etwas ausgebreitet verzweigt, stark aromatisch duftend. Bl\u00fctenst\u00e4nde bis 25 cm lange Schein\u00e4hren aus 6-bl\u00fctigen Scheinwirteln zusammengesetzt.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Tetradenia riparia<\/i> (Hochst.) Codd<br \/>\n(= <i>Iboza riparia<\/i> (Hochst.) N.E.Br.)<br \/>\nAm Hang und Plateau, M &amp; G 970 &#8211; Top Plateau, NO 2388 &#8211; Am unteren Hang, W\/S 4339.<br \/>\nBis 90 cm hohe Str\u00e4ucher, locker vom Grunde an verzweigt. Bl\u00fctenst\u00e4nde aus gedr\u00e4ngten 6-bl\u00fctigen Scheinwirteln aufgebaute Rispen. Bl\u00fcten meist eingeschlechtig, wei\u00df bis hellrosa oder bl\u00e4ulich.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>124. Solanaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Withania somnifera<\/i> (L.) Dunal<br \/>\nAm S\u00fcdhang (Ganz nat\u00fcrlicher Standort. Bestimmt kein ruderaler Einflu\u00df), P.G.M 1129.<br \/>\nKraut bis halbstrauchig wachsend, 1 m hoch. Bl\u00fcten klein. Fr\u00fcchte eine Beere, vom in der Fruchtreife vergr\u00f6\u00dfernden Kelch eingeh\u00fcllt.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>126. Scrophulariaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Alectra parvifolia<\/i> Schinz<br \/>\nLower NE-slope, NO 2374.<br \/>\nWurzelschmarotzer. Bl\u00e4tter schuppenartig, klein. Bl\u00fcten bis 15 mm lang, gelb. Staubf\u00e4den b\u00e4rtig behaart.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Aptosimum arenarium<\/i> Engler<br \/>\nLower NE-slope, NO 2373.<br \/>\nAusdauernde Pflanze mit niederliegenden Trieben; an der Basis meist verholzend. Bl\u00fcten dunkelblau.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Manulea dubia<\/i> (Skan) Overkott ex Roessler<br \/>\nAm Osthang, G 16012.<br \/>\nAm Grunde mehr oder weniger verholzende Pflanze, ausdauernd, bis 45 cm hoch. Bl\u00fcten bis 10 mm lang, gelb bis orangefarben.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Nemesia fruticans<\/i> (Thunb.) Bentham<br \/>\nAm Osthang, G 16009 &#8211; Am S\u00fcdhang, P.G.M 1128.<br \/>\nEinj\u00e4hrige bis ausdauernde Pflanze mit verholzter Basis, bis 40 cm hoch, meist kr\u00e4ftig verzweigt. Bl\u00fcten mit kleinem, schmalen Sporn, wei\u00df oder rosa.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Sutera hereroensis<\/i> (Engler) Skan<br \/>\nAuf dem Plateau, De H 288.<br \/>\nMeist im Schatten von Gestein wachsendes, einj\u00e4hriges, zartes Kr\u00e4utchen. Bl\u00fcten auf fadenf\u00f6rmigen Stielen, die sich bei der Reife der Kapsel verl\u00e4ngern, blau mit gelbem Schlund.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Sutera pallida<\/i> (Pilger) Overkott ex Roessler<br \/>\nAuf dem Plateau, De H. 284.<br \/>\nSehr variabler Zwergstrauch. Kronr\u00f6hre der Bl\u00fcte bis 15 mm lang, wei\u00df bis bla\u00dfgelb.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>127. Selaginaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Selago albida<\/i> Choisy<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 942 &#8211; Plateau, P.G.M. 1119 &#8211; Top Plateau, NO 2387 &#8211; ibd. W\/S 4329.<br \/>\nSparrig verzweigter, kleiner Zwergstrauch. Bl\u00fcten blau, in kugeligen St\u00e4nden gegen das Ende der Zweige angeordnet.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Walafrida paniculata<\/i> (Thunb.) Rolfe<br \/>\nAuf dem Plateau, G 15597 &#8211; ibd. K 153 &#8211; ibd. NE 16, 27.<br \/>\nBis 25 cm hoher Zwergstrauch. Bl\u00fcten blau, in 2 &#8211; 6 cm langen \u00c4hren, rispig gegen das Ende der Zweige hin angeordnet.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>W. saxatilis<\/i> (E. Meyer) Rolfe<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 951 &#8211; Auf dem Plateau, W\/S 4330.<br \/>\nAm Grunde verholzter Zwergstrauch. Bl\u00fcten wei\u00df, in k\u00f6pfchenf\u00f6rmigen, kugeligen bis eif\u00f6rmigen \u00c4hren traubig an der Hauptachse angeordnet.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>130. Acanthaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Blepharis mitrata<\/i> C. Clarke<br \/>\nPlateau, De H 272.<br \/>\nKleine Polster bildende Pflanzen, mit dem Boden aufliegenden kurzen Trieben. Bl\u00e4tter seitlich mit Dornenz\u00e4hnchen, stechend. Bl\u00fcten blau.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Hypoestes forskaolei<\/i> (Vahl) R. Br. ex C.B. Clarke<br \/>\nGamsbergplateau, De H. 270.<br \/>\nMeist \u00fcberdauerndes Kraut mit verholzter Basis. Bl\u00fcten in Schein\u00e4hren, deutlich zweilippig, wei\u00df mit roten Saftmalen.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Monechma arenicola<\/i> (Engler) C.B. Clarke<br \/>\nGamsbergplateau, De H 294.<br \/>\nMeist dicht verzweigte Zwergstr\u00e4ucher, mit behaarten Bl\u00e4ttern. Bl\u00fcten blau.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Monechma divaricatum<\/i> (Nees) C.B. Clarke<br \/>\nTop Plateau, NO 2380.<br \/>\nLocker verzweigte, ein- bis zweij\u00e4hrige, behaarte Pflanzen. Bl\u00fcten hellila.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Monechma leucoderme<\/i> (Schinz) C.B. Clarke<br \/>\nGamsbergplateau, De H 267 &#8211; H\u00e4nge und Plateau M &amp; G 964 &#8211; ibd. W\/S 4321.<br \/>\nDicht bebl\u00e4tterte Zwergstr\u00e4ucher. Bl\u00fcten lilarot.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>131. Pedaliaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><u>Sesamum rigidum<\/u> Peyr. subsp. <i>merenskyanum<\/i> Ihlenf. &amp; Seidenst.<br \/>\nGamsbergplateau, De H 287.<br \/>\nHalbstrauch bis Strauch, bis 2 m hoch, vom Grunde an aufrecht verzweigt. Bl\u00fcten achselst\u00e4ndig, violet bis dunkelrosa, im Schlund dunkel punktiert.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>136. Campanulaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Lightfootia dinteri<\/i> Engler ex Dinter<br \/>\nAuf dem Plateau, G 15590 &#8211; H\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 965 &#8211; Top Plateau, NO 2381.<br \/>\nDicht sparrig verzweigter, kleiner Strauch mit immer verholzten Zweigen. Bl\u00e4tter sehr klein, kaum \u00fcber 1 mm lang. Bl\u00fcten k1ein, wei\u00df, die Kronzipfel sternchenartig.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Namacodon schinzianus<\/i> Markgr.) Thulin.<br \/>\n(= <i>Prismatocarpus schinzianus<\/i> Markgr.)<br \/>\nAuf Plateau, G obs. 16.7.83 &#8211; Top Plateau, NO 2384 &#8211; Am oberen Hang, W\/S 4335.<br \/>\nKleiner Strauch mit steifen, aufrechten, bis 60 cm langen Zweigen. Bl\u00fcten wei\u00df, einzeln an den Zweigenden.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>130. Asteraceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Anisopappus pinnatifidus<\/i> (Klatt) O. Hoffm. ex Hutch.<br \/>\nAuf dem Plateau, G obs. 16.7.83 &#8211; H\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 940 &#8211; ibd. P.G.M. 1120.<br \/>\nBis 50 cm hoher Halbstrauch. K\u00f6pfchen gelb in endst\u00e4ndigen Doldenrispen, bis 8 mm im Durchmesser.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Berkheya spinosissima<\/i> (Thunb.) Willd.<br \/>\nAm unteren Hang und Plateau, G obs. 16.7.83 &#8211; Am Hang, W\/S 4312.<br \/>\nStrauchartige Pflanze, bis 1,00 m hoch mit dornig gez\u00e4hnten Bl\u00e4ttern. K\u00f6pfchen gro\u00df, mit leuchtend gelben zungenf\u00f6rmigen Randbl\u00fcten, an den Zweigenden.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Chrysocoma microphylla<\/i> Thunb.<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 958.<br \/>\nBis 30 cm hoher Zwergstrauch, vom Grunde an reich verzweigt. K\u00f6pfchen mit gelben R\u00f6hrenbl\u00fcten.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Cineraria sp.<\/i> nov.?<br \/>\nTop Plateau, NO 2376.<br \/>\nNordenstamm schreibt dazu: &#8222;If you wish, I could try to work out the status of <i>Cineraria<\/i>, of which I have good material, and provide a description, if it really proves to be new. It differs from <i>C. vallis-pacis<\/i> in leaf-shape and achenes.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Dicoma anomala<\/i> Sonder<br \/>\n(= <i>D. gerrardii<\/i> Harvey ex Wilson)<br \/>\nGro\u00dfer Gamsberg, K 150 &#8211; Auf dem Plateau, P.G.M. 1119.<br \/>\nZwergstrauch, bis 25 cm hoch aus verholzter Basis. K\u00f6pfchen bis 20 mm hoch, mit violetten R\u00f6hrenbl\u00fcten.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Eriocephalus dinteri<\/i> S. Moore<br \/>\nAuf dem Plateau, in der S\u00fcdwestecke mehr oder weniger gro\u00dfen Bestand bildend, G 15596 &#8211; ibd. NE 28 &#8211; ibd. W\/S 4319.<br \/>\nBis 70 cm hohe Str\u00e4ucher, doch meist kleiner. Bl\u00e4tter sehr klein, nadelartig, beim Zerreiben aromatisch. K\u00f6pfchen klein. Die inneren H\u00fcllbl\u00e4tter baumwollartig behaart. &#8222;Kapokbossie&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Eriosphaera stenolepis<\/i> (S. Moore) Hilliard &amp; Burtt<br \/>\n(= <i>Gnaphalium stenolepis<\/i> S. Moore)<br \/>\nAuf dem Plateau, W\/S 4328.<br \/>\nVom Grunde verzweigtes Kraut mit kurzen niederliegenden Zweigen, dichte Polster bildend. K\u00f6pfchen klein, in dichten, gedr\u00e4ngten, wolligen Kn\u00e4ueln.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Euryops subcarnosus<\/i> DC. subsp. <i>vulgaris<\/i> B. Nord.<br \/>\n(Typus vom Brandberg &#8211; Orabeswand, 2000 m, 3.4.64, Nordenstam 3653).<br \/>\nGamsberg, just below Plateau. Shrub 0,60 cm. Not common, more abundant in Acacia shrubs below the mountain, 10.5.63, K 151 &#8211; Am Osthang, P.G.M 1125 &#8211; H\u00e4ufig obere H\u00e4nge, 5.3.71 in Bl\u00fcte, NE 9 &#8211; Top plateau, NO 2390 &#8211; Gamsberg, 1500 m, 1907, Range 548 &#8211; H\u00e4nge, R4241, 4561 &#8211; Plateau, W\/S 4340.<br \/>\nBis 1,00 m hohe Halbstr\u00e4ucher oder Str\u00e4ucher. K\u00f6pfchen halbrund, 5-8 mm im Durchmesser, gelb.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Euryops walterorum<\/i> Merxm.<br \/>\nTypus: Plateau, gro\u00dfe Best\u00e4nde, 1,50 m hoch, in Bl\u00fcte 15.7.1953, W\/S 4342. &#8211; Auf dem Plateau, G 15596 A &#8211; ibd., fl. and fr. Common on limited areas, 15.5.63 K 155 &#8211; ibd. M &amp; G 936 &#8211; ibd. NE 13 &#8211; Top plateau, NO 2391.<br \/>\nLocker verzweigte, aufrechte, bis 1,50 m hohe Str\u00e4ucher mit hellbrauner Rinde. Meist nur zu den Triebenden hin bebl\u00e4ttert, weiter unten mit deutlichen Blattnarben. K\u00f6pfchen 9 &#8211; 13 mm im Durchmesser. Zungen- und R\u00f6hrenbl\u00fcten gelb. Bisher nur auf dem Gamsberg nachgewiesen.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Felicia muricata<\/i> (Thunb.) Nees ubsp. <i>muricata<\/i><br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 941.<br \/>\nZwergstrauch, meist am Grunde stark verholzt, bis 35 cm hoch. K\u00f6pfchen mit blauen Zungen- und gelben R\u00f6hrenbl\u00fcten.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Geigeria ornativa<\/i> O. Hoffm.<br \/>\nPlateau, De H 285 &#8211; H\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 952.<br \/>\nEin- bis zweij\u00e4hriges Kraut mit schopfig gedr\u00e4ngten Bl\u00e4ttern oder mit aufsteigenden Zweigen mit wei\u00dfer Rinde. K\u00f6pfchen gelb, zu mehreren gedr\u00e4ngt, sitzend.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Helichrysum fleckii<\/i> S. Moore var. <i>dinteri<\/i> (S. Moore) Merxm. &amp; Schreiber<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 966.<br \/>\nSilberwei\u00df dicht behaartes, polsterf\u00f6rmig wachsendes Kraut mit bis 10 mm gro\u00dfen, wei\u00dfrosa K\u00f6pfchen.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>H. hernarioides<\/i> DC.<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 950.<br \/>\nMehr oder weniger aufrecht wachsendes, behaartes Kraut. K\u00f6pfchen zahlreich zu dichten Kn\u00e4ueln gedr\u00e4ngt. H\u00fcllbl\u00e4tter der K\u00f6pfchen wei\u00df, die inneren tiefrosa bis rot gef\u00e4rbt. Vergl. Nordenstam (1974) vom Brandberg.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>H. tomentosolum<\/i> (Klatt) Merxm. subsp. <i>tomentosulum<\/i><br \/>\nAuf dem Plateau, G obs. 16.7.83.<br \/>\nHalbstr\u00e4ucher, bis 45 cm hoch, locker verzweigt, dicht behaart. K\u00f6pfchen schmal zylindrisch in mehr oder weniger dichten Ansammlungen an den Zweigenden in halbkugeligen Doldenrispen, silberwei\u00df.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>H. zeyheri<\/i> Thell.<br \/>\nAuf dem Plateau, G obs. 16.7.83 &#8211; ibd. W\/S 4320.<br \/>\nBis 30 cm hoher Zwergstrauch mit eif\u00f6rmig-lanzettlichen, sitzenden Bl\u00e4ttern, dicht wei\u00df behaart. K\u00f6pfchen zylindrisch, klein, zahlreich zu mehreren in B\u00fcscheln geh\u00e4uft an den blattlosen Zweigenden.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Lopholaena cneorifolia<\/i> (DC.) S. Moore<br \/>\nWestlich der astronomischen Station auf dem Plateau, G 16000 &#8211; H\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 937 &#8211; Top Plateau, NO 2379 &#8211; ibd. K 188.<br \/>\nBis 50 cm hohe Str\u00e4ucher, vom Grunde an verzweigt. Bl\u00e4tter graugr\u00fcn, etwas sukkulent. K\u00f6pfchen in lockeren, endst\u00e4ndigen Doldenrispen. R\u00f6hrenbl\u00fcten wei\u00df, manchmal rosa \u00fcberlaufen.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Nidorella resedifolia<\/i> DC. subsp. <i>resedifolia<\/i><br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 949 &#8211; Plateau, W\/S 4334 (var. <i>subvillosa<\/i>) &#8211; ibd. W\/S 4324 (var <i>rapunculoides<\/i>, Pflanzen mit ungeteilten Bl\u00e4ttern.)<br \/>\nAufrechtes, ein- oder zweij\u00e4hriges, lang behaartes Kraut. K\u00f6pfchen mehr oder weniger kugelig in endst\u00e4ndigen, dichten oder oft offeneren Doldenrispen, goldgelb.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Ondetia linearis<\/i> Bentham<br \/>\nAuf dem Plateau, De H 291 &#8211; ibd. G obs. 16.7.83.<br \/>\nAufrechtes, bis 30 cm hohes Kraut. An der Wurzel oft noch das alte K\u00f6pfchen, aus dem es gekeimt hat, tragend. K\u00f6pfchen einzeln, bis 15 mm im Durchmesser, goldgelb.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Osteospermum montanum<\/i> Klatt<br \/>\nTypus vom Gamsberg, Fleck 71a.<br \/>\nBis 65 cm hohe Halbstr\u00e4ucher. K\u00f6pfchen mit leuchtend gelben Zungenbl\u00fcten.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Osteospermum muricatum<\/i> E. Meyer ex DC. supsp. <i>longiradiatum<\/i> T. Norl.<br \/>\nTypus: H\u00e4nge und Plateau des Gro\u00dfen Gamsberges, M &amp; G 962 &#8211; Plateau, W\/S 4323, fl. &amp; fr. 18.7.1953.<br \/>\nKleiner kissenf\u00f6rmiger Zwergstrauch mit stark verholzten Zweigen (in der Jugend mehr oder weniger krautig). Unterscheidet sich auch von der einj\u00e4hrigen subsp. <i>muricatum<\/i> durch leuchtend gelbe, die H\u00fcllbl\u00e4tter doppelt \u00fcberragende Zungenbl\u00fcten.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Pegolettia retrofracta<\/i> (Thunb.) Kies<br \/>\nAuf der S\u00fcdwest-Seite des Plateaus, G 15589 &#8211; Top Plateau, NO 2383.<br \/>\nSparrig verzweigter, bis 45 cm hoher, etwas breit ausladender Zwergstrauch. Bl\u00e4tter dr\u00fcsig, klebrig. K\u00f6pfchen einzeln an den Zweigenden, l\u00e4nglich, gelb. (Nach dem Abbl\u00fchen und Trocknen nach rot verf\u00e4rbend.)<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Pentatrichia avasmontana<\/i> Merxm.<br \/>\n(= <i>P. confertifolia<\/i> Merxm. Typus vom Gamsberg, Fleck 49 a).<br \/>\nAuf dem Plateau, G 15598 &#8211; H\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 953.<br \/>\nBis 50 cm hohe Str\u00e4ucher und von demselben Durchmesser, dicht gr\u00fcn belaubt. K\u00f6pfchen mit wei\u00dflichen oder rosa Zungenbl\u00fcten in lockeren Doldenrispen an den Zweigenden. Auf dem oberen Plateaurand, sowohl Ost-, als auch S\u00fcd- und S\u00fcdwestseite zwischen groben Quarzitfelsen.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Psiadia punctulata<\/i> (DC.) Oliver &amp; Hiern ex Vatke<br \/>\nAm S\u00fcdost &#8211; Hang, G obs. 16.7.83 &#8211; Gamsberg, K. 145 &#8211; H\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 971.<br \/>\nBis 70 cm hohe Str\u00e4ucher mit lackartig gl\u00e4nzenden, stark klebrigen Bl\u00e4ttern. K\u00f6pfchen gelb, 3-5 mm im Durchmesser in mehr oder weniger dichten, endst\u00e4ndigen Doldenrispen.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Senecio cinerascens<\/i> Aiton<br \/>\n(= <i>S. seminuda<\/i> Klatt. Typus vom Gamsberg, Fleck 74a).<br \/>\nAuf dem Plateau, De H 282 &#8211; ibd., S\u00fcdwest-Seite, G 15588.<br \/>\nStr\u00e4ucher, bis 1,50 m hoch. Auff\u00e4llig silbergrau bis silberwei\u00df behaarte Bl\u00e4tter. Die goldgelben K\u00f6pfchen stehen in endst\u00e4ndigen Doldenrispen.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Senecia marlothianus<\/i> O. Hoffm.<br \/>\nLower north-eastern slopes, NO 2375.<br \/>\nEin- bis zweij\u00e4hrige, am Grunde etwas verholzende Pflanzen, graugr\u00fcn belaubt. K\u00f6pfchen gro\u00df, mit wei\u00dflichen bis gr\u00fcngelben Bl\u00fcten auf blattlosen, bis 30 cm langen Stielen.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Tarchonanthus camphoratus<\/i> L.<br \/>\nAm oberen Osthang, G 16008.<br \/>\nZweih\u00e4usige, bis 1,50 m hohe Str\u00e4ucher. Bl\u00e4tter wei\u00dflich-graufilzig behaart; beim Zerreiben kampferartig aromatisch. K\u00f6pfchen in dichten endst\u00e4ndigen Rispen. Weibliche Bl\u00fcten von dichter baumwollartiger Behaarung eingeh\u00fcllt.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Ursinia nana<\/i> DC.<br \/>\nAuf dem Plateau, G obs. 16.7.83 &#8211; ibd. NO 2377 &#8211; ibd. R 4242.<br \/>\nEinj\u00e4hriges, etwas sukkulentes Kraut, bis 25 cm hoch. K\u00f6pfchen an den Zweigenden mit leuchtend gelben Zungenbl\u00fcten.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>147. Liliaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Aloe viridiflora<\/i> Reynolds<br \/>\nEin Exemplar auf der Westseite des Plateaus (inzwischen eingegangen, wahrscheinlich durch die langj\u00e4hrige Trockenheit), Foto Th. Neckel, Juli 1978, in Bl\u00fcte.<br \/>\nStammlose, 50 &#8211; 60-bl\u00e4ttrige Rosette. Bl\u00e4tter graugr\u00fcn, nicht oder nur ganz undeutlich gestreift (im Gegensatz zu <i>Aloe hereroensis<\/i>). Bl\u00fctenstand bis 1,20 m hoch, wenig verzweigt. Bl\u00fcten dicht kopfig an den Enden. Bl\u00fctenh\u00fclle gr\u00fcn. (Die einzige gr\u00fcnbl\u00fchende Aloe Art).<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Androcymbium melanthioides<\/i> Willd.<br \/>\nGro\u00dfer Gamsberg, Top plateau, frequent in patches, 26.4.63. NO 2386.<br \/>\nKn\u00f6llchen 1-2 cm im Durchmesser mit mehr oder weniger harter, schwarzbrauner Schale. Stengel sehr kurz oder meist fehlend. Bl\u00e4tter der Erde aufsitzende Rosette. Bl\u00fcten von wei\u00dflichen, gr\u00fcnlich oder rot \u00fcberlaufenen Hochbl\u00e4ttern umh\u00fcllt.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Anthericum krauseanum<\/i> Dinter ex Krause<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 995.<br \/>\nBis 30 cm hohe Pflanzen mit ausdauerndem Rhizom und d\u00fcnnen Wurzeln. Bl\u00e4tter steif, sichelf\u00f6rmig gebogen, 10 &#8211; 20 cm lang, l &#8211; 3 mm breit. Die lockere Rispe tr\u00e4gt ca 5 mm lange, kleine, wei\u00dfe Bl\u00fctchen.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Asparagus<\/i> spec.<br \/>\nAuf dem Plateau, G obs. 16.7.83.<br \/>\nStark verzweigte, dichte, kleine, bis 45 cm hohe Str\u00e4ucher. (Eine Bestimmung war aufgrund des trockenen Zustandes der Pflanzen nicht m\u00f6glich).<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>150. Amaryllidaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Boophane disticha<\/i> (L.fil.) Herb.<br \/>\nAuf dem ganzen Plateau verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig h\u00e4ufig (ein Teil der Pflanzen ist durch die lange Trockenheit abgestorben), G obs. 16.7.83.<br \/>\nZwiebeln bis 20 cm im Durchmesser, mit schaliger H\u00fclle, teils bis 10 cm aus dem Boden herausragend. Bl\u00e4tter f\u00e4cherf\u00f6rmig zweizeilig. Bl\u00fctenstand eine dichte und vielbl\u00fctige Dolde. Vor den Bl\u00e4ttern erscheinend. Bl\u00fctenh\u00fclle rot. Die Bl\u00fctenstiele wachsen bei der Fruchtreife lang aus und bilden im trockenen Zustand die gro\u00dfen, bis 60 cm im Durchmesser messenden &#8222;Steppenl\u00e4ufer&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>152. Velloziaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Xerophyta humilis<\/i> (Baker) Dur. &amp; Schinz<br \/>\nH\u00e4nge und Plateau, M &amp; G 939 &#8211; H\u00e4ufig auf dem ganzen Plateau, 27.2.1971, NE 2.<br \/>\nBis 5 cm hohe, teils kleine Rasen bildende Pflanzen. Bl\u00e4tter rosettenartig, am Grunde von den Fasern alter Blattreste umgeben. Bl\u00fctchen bis 15 mm im Durchmesser, blau.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>X. viscosa<\/i> Baker<br \/>\nAuf der S\u00fcdwest-Seite des Plateaus in kleinen Best\u00e4nden, G obs. 16.7.83 &#8211; Plateau, durchwegs verbl\u00fcht 1.4.68, P.G.M 1117.<br \/>\nStammlos oder nur mit sehr kurzen St\u00e4mmchen. Bl\u00e4tter starr, bis 25 cm lang, etwas klebrig. Bl\u00fcten einzeln, 2-3 cm lang, lila bis bl\u00e4ulich.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>155. Iridaceae<\/b><\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Babiana hypogaea<\/i> Burch.<br \/>\nAuf dem Plateau, stellenweise h\u00e4ufig, Sonst vereinzelt, G 16001 &#8211; ibd. NE 22 &#8211; ibd. NO 2378.<br \/>\nKnolle in einen langen, von faseriger H\u00fclle umgebenen Hals verl\u00e4ngert (bis 20 cm tief im Boden sitzend). Bl\u00e4tter bis 20 cm lang, gerippt und lang behaart. Bl\u00fcten bl\u00e4ulichviolett mit gelbem Schlund, am Grunde der Bl\u00e4tter dicht \u00fcber dem Erdboden stehend.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Gladiolus permeabilis<\/i> Delaroche subsp. <i>edulis<\/i> (durch. ex Ker-Gawler) Oberm.<br \/>\nGamsbergplateau, P.G. M 1123 &#8211; ibd. NE 17.<br \/>\nBis 40 cm hoch. Bl\u00e4tter schmal, bis 30 cm lang. Bl\u00fcten schmutzig gelblich mit bl\u00e4ulichen Streifen, zygomorph, in einer einfachen, lockeren \u00c4hre.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Moraea polystachia<\/i> (Thunb.) Ker-Gawler<br \/>\nAuf dem Plateau (nur trockene Bl\u00e4tter gesehen), G obs. 16.7.83 &#8211; ibd. Gebhardt 28.5.66.<br \/>\nBis 50 cm hohe Pflanzen mit langen, schmalen, peitschenartigen Bl\u00e4ttern. Bl\u00fcten an den Zweigenden, blauviolett mit gelbem Schlund.<\/p>\n<p class=\"textfam\"><b>160. Poaceae<\/b> (Gramineae)<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Andropogon schinzii<\/i> Hackel<br \/>\nOn plateau together with <i>Androcymbium<\/i>, <i>Babiana<\/i> and <i>Themeda<\/i>, K 147.<br \/>\nAusdauerndes Horstgras. Halme verzweigt, bis 60 cm hoch. Bl\u00e4tter blaugr\u00fcn. Bl\u00fctenstand immer zwei am Halm endst\u00e4ndige \u00c4hren, fingerf\u00f6rmig angeordnet. \u00c4hrchen fein behaart und begrannt.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Aristida adscensionis<\/i> L. subsp. <i> adscensionis<\/i><br \/>\nNur eine Pflanze am Ostrand des Plateaus gesehen, G. obs. 16.7.83.<br \/>\nEinj\u00e4hriges, locker verzweigtes, aufrechtes Gras, bis 30 cm hoch mit deutlich seitlich zusammengedr\u00fcckten Blattscheiden. Die dreiteiligen Grannen kahl. Stechgras. Pioniergras von wenig Wert.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Danthoniopsis ramosa<\/i> (Stapf) Clayton<br \/>\n(= <i>Loudetia ramosa<\/i> (Stapf) C.E. Hubb.)<br \/>\nAuf dem S\u00fcdwest- und auch Ost-Rand des Plateaus in kleinen, mehr oder weniger dichten Best\u00e4nden. Auf dem inneren Plateau fehlend, G obs. 16.7.83 &#8211; ibd. R 4146.<br \/>\nAusdauerndes, etwas strauchf\u00f6rmig verzweigt wachsendes, teils dichtes Horstgras. Bis 30 cm lange Rispen auf den bis 65 cm langen Halmen. \u00c4hrchen verh\u00e4ltnism\u00e4ssig locker sitzend, begrannt.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Digitaria eriantha<\/i> Steudel<br \/>\n(= <i>Digitaria dinteri<\/i> Henr.)<br \/>\nH\u00e4ufiges, polsterf\u00f6rmig wachsendes, ausdauerndes Horstgras. Zur Zeit unseres Besuches 16.7.83 meist abgestorben und Horste schwarz. In Gesellschaft mit <i>Eragrostis nindensis<\/i> und vereinzelten <i>Themeda triandra<\/i>, Plateau, G 16002.<br \/>\nAusdauerndes Horstgras mit am Grunde polsterf\u00f6rmig geh\u00e4uften Bl\u00e4ttern. Halme aufrecht (durch den fehlenden Regen nur wenige gesehen und diese sehr kurz und verk\u00fcmmert). Die bis zu 10 \u00e4hrenf\u00f6rmigen Trauben am Ende der Halme fingerf\u00f6rmig angeordnet.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Eragrostis curvula<\/i> (Schrader) Nees<br \/>\nAuf dem Rand der S\u00fcdwest-Seite des Plateaus, G 15537.<br \/>\nAusdauerndes Horstgras. Horste bis 20 cm im Durchmesser und Halme bis 70 cm hoch. Rispen gro\u00df, bis 30 cm lang. \u00c4hrchen locker verteilt.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>E. nindensis<\/i> Fic. &amp; Hiern<br \/>\n(= <i>E. denudata<\/i> Hackel)<br \/>\nAuf dem ganzen Plateau h\u00e4ufig, auf Kahlstellen zwischen dem Gestein als Bodenbedeckung, G obs. 16.7.83.<br \/>\nAusdauerndes kleines Horstgras, meist in kleinen Kolonien wachsend. Bl\u00e4tter am Grunde dicht gedr\u00e4ngt, in der Trockenheit rot verf\u00e4rbend. Halme bis 25 cm hoch mit endst\u00e4ndigen Rispen, diese locker verzweigt und bis 10 mm lange, flache \u00c4hrchen tragend.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>E. scopelophila<\/i> Pilger<br \/>\nAm Rande der Ostseite des Plateaus, G obs. 16.7.83.<br \/>\nBis 70 cm hohes, strauchig wachsendes, verzweigtes, ausdauerndes Gras. \u00c4hrchen graugr\u00fcn, eif\u00f6rmig, locker auf den offen verzweigten Rispen.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Heteropogon contortus<\/i> (L.) Beauv. ex Roemer &amp; Schultes<br \/>\nAuf dem Gro\u00dfen Gamsberg, R 04165.<br \/>\nAusdauerndes Horstgras. Halme bis 50 cm hoch, die endst\u00e4ndige bis 10 cm lange \u00c4hren tragend. \u00c4hrchen sich schuppig deckend mit langen braunen Grannen, die manchmal in der ganzen L\u00e4nge schopfig gedreht sein k\u00f6nnen. Der scharfe Kallus stechend.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Monelytrum luederitzianum<\/i> Hackel<br \/>\nCommon on limited areas, depressions, together with <i>Themeda triandra<\/i>, K 156.<br \/>\nAusdauerndes, ausl\u00e4uferbildendes Gras, jedoch wenig bebl\u00e4ttert. Blattr\u00e4nder gewimpert. Halme bis 50 cm hoch mit endst\u00e4ndigen, walzlichen, meist bis 10 cm langen \u00c4hren.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Panicum stapfianum<\/i> Fourc.<br \/>\nAuf dem Plateau (viele der Horste abgestorben und nur einige wenige kurze Halme treibend, infolge des geringen Regenfalles in der Regenzeit 1983), G 16008.<br \/>\nAusdauerndes Horstgras mit am Grunde dichtem Blattpolster. Trockene Halmbl\u00e4tter gekr\u00e4uselt, bzw. eingerollt. Halme bis 55 cm hoch (wohl infolge Trockenheit nicht h\u00f6her ausgewachsen). \u00c4hrchen auf den bis 30 cm langen Rispen locker verteilt.<\/p>\n<p class=\"textart\"><i>Themeda triandra<\/i> Forssk.<br \/>\nAuf dem Plateau, G obs. 16.7.83 &#8211; ibd. K 157.<br \/>\nAusdauerndes Horstgras. Halme wohl infolge Trockenheit nur -35 cm hoch. Rispen locker, mit von Spathen umgebenen, h\u00e4ngenden, wenigbl\u00fctigen Trauben.<\/p>\n<p><b>Literatur:<\/b><br \/>\nALEXANDER, J.E., 1838: <i>An Expedition of Discovery into the Interior of Africa.<\/i> London. Facsimile Reprint. C. Struik, Cape Town 1967.<br \/>\nELS\u00c4SSER, H., TH. NECKEL, K. BIRKLE, 1972: <i>Zum Standort der Sternwarte des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Astronomie auf der S\u00fcdhalbkugel.<\/i> Beilage Mitt. SWA Wiss. Ges. 3 (1)<br \/>\nMERXM\u00dcLLER H., 1966 &#8211; 72: <i>Prodromus einer Flora von S\u00fcdwestafrika.<\/i> Lehre.<br \/>\nNORDENSTAM, B., 1974: <i>The Flora of the Brandberg.<\/i> &#8211; Dinteria 11: 1-67.<br \/>\nSCHINZ, H., 1891: <i>Deutsch-S\u00fcdwest-Afrika.<\/i> Oldenburg.<\/p>\n<p>W. Giess<br \/>\nPostfach 3402<br \/>\nWindhoek 9000<br \/>\nSWA<\/p>\n<table width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"20\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"100%\">\n<div><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-67 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/gb_bot_pict0.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"252\" srcset=\"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/gb_bot_pict0.jpg 400w, https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/gb_bot_pict0-300x189.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/>&#8218;TANS&#8216; &#8211; MOUNTAIN, DAMARALAND. Im April 1837 gezeichnet von Sir James Edward Alexander w\u00e4hrend seiner Durchquerung S\u00fcdwestafrikas.<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"100%\">\n<div><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-68 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/gb_bot_pict1.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"244\" srcset=\"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/gb_bot_pict1.jpg 400w, https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/gb_bot_pict1-300x183.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/>Der Kleine und Gro\u00dfe Gamsberg von Norden gesehen. 28. Dezember 1957.<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"100%\">\n<div><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-69 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/gb_bot_pict2.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"235\" srcset=\"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/gb_bot_pict2.jpg 400w, https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/gb_bot_pict2-300x176.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/>Bei der Ersteigung des Plateaus des Gro\u00dfen Gamsbergs. (Foto H. Roth)<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"100%\">\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-70 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/gb_bot_pict3.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"191\" srcset=\"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/gb_bot_pict3.jpg 400w, https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/gb_bot_pict3-300x143.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/>Auf dem Plateau des Gro\u00dfen Gamsbergs. Professor Dr. H. Merxm\u00fcller von der Botanischen Staatsammlung M\u00fcnchen und E. Rusch jr., der uns f\u00fchrte. 28.12.1957.<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"100%\">\n<div><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-71 alignleft\" src=\"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/gb_bot_pict4.jpg\" alt=\"\" width=\"177\" height=\"250\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-72 alignright\" src=\"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/gb_bot_pict5.jpg\" alt=\"\" width=\"163\" height=\"250\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Euryops walterorum Merxm. bereits von Dr. Fleck 1888 gesammelt, jedoch erst 1955 von H. Merxm\u00fcller beschrieben und nach Professor H. und Dr. E. Walter benannt. (Typus Aufsammlung vom 18.7.1953, leg. G. Schwerdtfeger in coll. H. et E. Walter). Die Charakterpflanze des Gro\u00dfen Gamsberges. Bisher nur von diesem Plateau nachgewiesen.<br \/>\n&#8211; Links: kurz vor der Bl\u00fcte.<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Bitte entschuldigen Sie die schlechte Bildqualit\u00e4t.<br \/>\nDer Artikel wurde aus dem Journal gescannt.<\/p>\n<p class=\"verw\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Pflanzenwelt des Gro\u00dfen Gamsbergs W. GIESS JOURNAL XXXVIII &#8211; SWA Wissenschaftliche Gesellschaft, Windhoek, SWA, 1982\/83 &#8211; 1983\/84 Bereits im Jahre 1838 berichtet J.E. Alexander von seiner Fahrt in das Innere von S\u00fcdwestafrika und&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false},"aioseo_notices":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/PapiHE-lE","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1342"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1342"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1342\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2627,"href":"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1342\/revisions\/2627"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hakos-astrofarm.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1342"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}