Vehrenberg-Sternwarte

VehrenbergSternwarte
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Vehrenberg-Sternwarte

Vielen, besonders den älteren Amateurastronomen, wird der Name Dr. Hans Vehrenberg ein Begriff sein.  Er war in den 1970er Jahren sehr aktiv und Autor mehrerer Bücher.  Auch als Mitherausgeber von ‚Sterne und Weltraum‘ wurde er bekannt.  Für Hakos hat er eine besondere Bedeutung:  Er hat die Amateur-Astronomie zu uns gebracht.  Während seiner Besuche, damals noch auf Hohenheim, konnte er Walter Straube astronomisch begeistern, und ist dadurch mitverantwortlich, dass Hakos zur Astrofarm ausgebaut wurde.  Ihm zu Ehren haben wir uns entschieden die erst entstandene Sternwarte auf Hakos nach ihm zu benennen.

Die Vehrenberg-Sternwarte befindet sich im 1. Stock in unmittelbarer Nähe der Unterkünfte.  Sie besteht aus einer Schutzhütte mit einem 2.5 m x 4 m großen abfahrbaren Dach und ist über eine Wendeltreppe erreichbar.  Gleich daneben befindet sich eine separat zugängliche 3m x 4.5m große Beobachtungsplattform für mitgebrachte eigene Instrumente und Montierungen, die auf 2 festen ca. 16cm durchmessenden Säulen angebracht werden können.  Beide Einrichtungen können mit einem wirksamen Windschutz versehen werden.  Die Rundumsicht wird lediglich im Norden durch das abgefahrene Schutzdach etwas eingeschränkt.

Montierung:  Die Sterwarte beherbergt eine professionelle Zeiss-Jena-Montierung, die praktisch unbegrenzt belastbar und extrem windstabil ist.  Sie verfügt über Schrittmotorantriebe in beiden Achsen und eine Boxdörfer Powerflex MTS-4-Steuerung.  An die Steuerung können Autoguider angeschlossen werden.  Zusätzlich ist auch manuelle Korrektur feinfühlig und wackelfrei über Gestänge in Beobachtungsnähe möglich.  Die Nachführung läuft praktisch fehlerfrei und erlaubt eine entspannte Nachführkontrolle.  Teilkreis-Nutzung ist in RA nur unter Einbeziehung der Sternzeit möglich.  Die Montierung unterstützt keine GoTo Funktion, Objekte müssen daher manuell aufgesucht werden.  Eine Nachführkontrolle mit Autoguider ist aber möglich.  Vergessen Sie jedoch jegliche Untugenden der Amateurmontierungen!  So können Sie z.B. durchaus zwischendurch das Nachführokular verlassen, wenn Sie gerade mit Ihren langbrennweitigen Instrumenten eine Aufnahme belichten und zwischenzeitlich bei den Kameras auf der Gegengewichtsachse Einstellungen vornehmen wollen.

Teleskope:  Das C11 ist ein Schmidt-Cassegrain-Teleskop mit 28 cm Öffnung und ~2800 mm Brennweite.  Zusätzlich ist die Montierung mit einem 7″ MEADE ED/APO (178mm f/9) Refraktor bestückt.  Dieser ist sehr gut für die Planetenbeobachtung und als Leitfernrohr einzusetzen.  Astrofotografen können ihre Kamera mit entsprechendem Adapter (T-Ring bitte mitbringen) direkt in den Fokus der Instrumente montieren.  Ambitionierten Astrofotografen vor allem bietet sich aber auch die Alternative an, eigenes Instrumentarium auf die Montierung zu packen.  Die vorhandenen Geräte können bei Bedarf dann auch entfernt werden. Entsprechende Gegengewichte sind vorhanden.  Das C11 ist mit einer 3″ Losmandy Schiene versehen, die Montierung hat die entsprechende Klemmung.

Die Gegengewichtsachse bietet Platz für mindestens 2 Kameras.  Eine sehr stabile kippbare Leiste besitzt dafür zwei Fotoschrauben (1/4″) für das Kameragewinde.  Auch hier spielt das Gewicht der Fotogeräte keine Rolle.

Folgendes Zubehör ist vorhanden:

  • 2″ Weitwinkel Okulare:  30 mm, 42 mm, 50 mm
  • 1¼“ Adapter
  • 1¼“ Celestron Okulare:  Kellner 9 mm, 12 mm, 25 mm, 40 mm , Erfle 20 mm, Weitwinkel 30 mm, Ortho. 12.5 mm beleuchtbares Fadenkreuzokular mit Regler
  • Off-axis System mit Verlängerungshülse
  • Okularstutzen, Zenitprisma, Telrad Finder, T2-Anschluß
  • Autoguider Anschlusskabel für ST4 und ST7/8

Bitte beachten Sie auch unsere allgemeinen Hinweise für Amateurastronomen.